Vereinsmeisterschaft

urkundevm.jpgDie Vereinsmeisterschaft trete ich nach dem Debakel der Regionalliga leicht verunsichert an. Trotzdem kann ich 524 Ringe erreichen und belege damit den 1. Platz. Fairer Weise muss man dazu sagen: wir waren in meiner Klasse nur zwei Starterinnen, so dass eine gute Platzierung (also 1. oder 2. Platz) ja nicht wirklich überraschend kam :))

1. Wettkampftag Regionalliga

Erster Wettkampftag der Regionalliga: ich komme auf den Boden der Tatsachen zurück. Es ist eine eher harte Landung 😉 Mit einem Schnitt von 8,1 bin ich nicht wirklich zufrieden. Leider hatten auch die anderen Mannschaftsmitglieder nicht wirklich einen guten Tag und wir landen nur auf den 6. Platz (von 8 möglichen). Wir können nur hoffen, dass wir beim nächsten Wettkampftag in besserer Form sind und diese Schlappe ausgleichen können.

Liga-Training

Beim zweiten Liga-Training konnte ich mich noch einmal verbessern, so dass ich einen Schnitt von 8,8 (!) erreicht habe. Das lässt mich von einem 9-er Schnitt träumen 😉

Liga-Training

Die Hallensaison 2008/2009 beginnt mit dem Liga-Training, bei dem sich alle Mannschaften der 3 Ligen (2. Bundesliga, Regionalliga, Landesliga) treffen und im Wettkampfmodus trainieren. Mir scheint das gut zu bekommen: mit einem Durchschnitt von 8,6 pro Pfeil bin ich sehr zufrieden. Außerdem macht das Training viel Spaß, weil es ja doch alles etwas lockerer ist als im richtigen Wettkampf.

Deutsche Meisterschaft

urkunde2.jpgMit reichlich Aufregung, neuen Pfeilen und der Erwartung, in der Einzelwertung bei 37 gemeldeten Schützinnen den Platz 45 😉 oder so zu belegen, geht es zur Startlinie. Und es läuft gar nicht so schlecht – wenn man die Patzer mal außen vor läßt 😉 Im ersten Durchgang habe ich zwei richtige M’s und noch drei „Quasi-M’s“ (gerade noch so auf der Scheibe, pro Pfeil nur 1 oder 2 Ringe), komme aber trotzdem noch auf 257 Ringe. Leider kann ich das im zweiten Druchgang nicht halten. Der Wind frischt auf, ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Regensachen ausziehen soll, da immer wieder dunkle Wolken am Himmel auftauchen, weshalb ich in den sonnigen Abschnitten „aufsteigende Hitze“ bekomme… Ergebnis: 489 Ringe. Mist! Dabei hatte ich so gehofft, dieses Mal die 500-er Marke zu überschreiten! Aber: ich bin nicht auf dem letzten Platz. Es sind nur 35 Damen angetreten und ich bin auf dem 33 Platz gelandet. Bis zu letzten Passe des zweiten Druchgangs stand ich sogar noch auf Platz 32 und hätte somit am 16tel Finale teilnehmen müssen. Das war wohl zu viel für mich 😉 Die letzte Passe war die schlechteste des ganzen Turniers und hat mich um den einen Platz zurückgeworfen. Ist aber nicht wirklich schlimm, so muss ich nicht gegen die Erstplatzierte antreten und mich in Grund und Boden schießen lassen 😉
In der Mannschaftswertung haben wir es geschafft, den 5. Platz zu belegen. Auch das war mehr als wir erwartet hatten: es waren 6 Mannschaften gemeldet und wir hatten uns auf den 6. Platz eingestellt.
Auf jeden Fall war es toll, dabei gewesen zu sein! Man konnte der „Prominenz“ zuschauen, was wirklich Spaß gemacht hat. Und als krönenden Abschluß habe ich über die Mannschaftswertung sogar eine Urkunde von einer DM in meiner Sammlung, da bei der Siegerehrung die ersten 6 Plätze mit Urkunden bedacht wurden.

Landesmeisterschaft

urkunde1.jpgOk, es hat schon mal geklappt, ich schaff‘ es auch wieder: mit der „Strategie“, keine Expermimente zu machen und lieber einen Pfeil zwei- oder dreimal anzusetzen, konnte ich diese Landesmeisterschaft besser abschließen als es die beiden vorherigen Wettkämpfe erwarten lassen. Die 483 Ringe sind kein Ergebnis, auf das ich stolz bin, aber es zeigt mir, dass ich doch noch mehr kann als ich auf der ODM gezeigt hatte. Und diese Leistung hat gereicht, um sich als Mannschaft für die DM zu qualifizieren. Gott, ist mir schlecht, wenn ich nur daran denke… 😉

Ostdeutsche Meisterschaft

Freut Euch, es könnte schlimmer kommen. Und sie freuten sich. Und es kam schlimmer.
Mein Motto für die ODM. Im ersten Durchgang habe ich noch nicht mal die 200-er Marke übersprungen, der zweite Durchgang war nicht wirklich besser. Das Endergebnis von 380 Ringen zerrt an meinem Kampfgeist und nagt an meinem Selbstvertrauen. Zugegeben, die Bedingungen waren nicht wirklich optimal und auch die anderen Schützen hatten damit sehr zu kämpfen. Aber sie haben trotzdem noch deutlich bessere Ergebnisse erzielt, so dass mir die Ausrede „schlechtes Wetter“ zu einfach ist. Mann, bin ich frustriert!!

Kreismeisterschaft

km-medaille.jpgkm-urkunde.jpgEs kann nicht immer vorwärts gehen: bei der Keismeisterschaft musste ich mich mit 454 Ringen zufrieden geben. Ich merke, dass ich noch immer sehr unsicher bin. Da hilft wohl doch nur: intensiveres Training 😉

Vereinsmeisterschaft

 

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Man will es nicht für möglich halten: die Klickereinstellung haben wir verändert und seit dem komme ich wieder besser klar. Das zeigt sich auch in der Vereinsmeisterschaft. Mit den 498 Ringen habe ich zwar wieder nicht die 500-er Marke geknackt, aber ich arbeite daran 😉 (Auf der Urkunde stehen nur 488 Ringe, da wir uns beim Zusammenrechnen während des Turniers vertan hatten, ich bin erst zu Hause darüber gestolpert als ich mir die Schießzettel noch einmal genau angeschaut habe. Zu diesem Zeitpunkt waren aber die Urkunden schon gedruckt…) Ergebnisliste

 

Damenverbandsrunde

Jeder Landesverband stellt eine Damenmannschaft, die in Gruppen von je 3 oder 4 Mannschaften gegeneinander antreten. Die besten 6 Mannschaften dieser Vorkämpfe fahren dann zum Finale. Um schon mal den Auftritt als Team zu üben, haben wir auch der Verbandsrunde zugesagt. Wir müssen gegen die Berliner und gegen die Mannschaft aus Schleswig Holstein antreten. Der neue Bogen und ich kommen aber noch nicht so richtig miteinander klar, ich schieße an den beiden Wettkampftagen grottenschlecht. So muss ich sagen: TROTZ meiner Teilnahme an diesem Wettkampf haben wir das beste Ergebnis der 3 Mannschaften erreicht. Unter den besten 6 dürften wir mit unserem Ergebnis aber nicht landen – was aber auch nicht das Ziel war. Wir hatten eigentlich erwartet, von den beiden anderen Mannschaften „weggeputzt“ zu werden.

Die beiden Tage haben übrigens doch noch einen positiven Effekt: Thomas hatte endlich mal genug Zeit, mich eingehend zu beobachten und ist der Meinung, dass mir meine momentane Klickereinstellung mein „Bogenleben“ zusätzlich erschwert. Anscheinend ist diese so ungünstig, dass ich den Zug nicht richtig aufbauen und halten kann. Ich neige dazu, die Pfeile nach vorn abzulassen. Wir werden beim nächsten Training schauen, ob mir Veränderungen helfen, wieder richtig auf Zug zu bleiben.

Neuer Bogen

Die Freiluftsaison steht vor der Tür und wir beschließen, dass die Zeit für stärkere Wurfarme gekommen ist. Mit den 28# komme ich zwar auf die 70m, allerdings muss ich dazu das Visier ganz reinnehmen. Ich will es mit 32# versuchen, aber Thomas meint, wir sollten diese an einem neuen Mittelstück befestigen. Und ich hab‘ auch schon eins entdeckt: Win&Win InnoCarbon. Schickes Teil! Mit den passenden Wurfarmen (InnoPower) kann ich nun das Visier ganz draußen lassen und komme bequem auf die 70m. Komplett ist der neue Bogen dann mit dem Stabi von Doinker. Jetzt schieß‘ ich zwar nicht besser, das aber mit einem tollen Bogen 🙂

Außerdem ist Thomas überzeugt, dass mich der Bogen zuverlässig auf den vor mir liegenden Herausvorderungen begleiten wird: Unser Sportleiter hatte die Idee, dass auch mal wieder eine Damenmannschaft aus Brandenburg bei der DM am Start sein sollte und hat auch gleich entsprechende Vorschläge. So sind also Anne Pavel, Silke Bleich und ich als Mannschaft für den PCK Schwedt (Annes Heimatverein) gemeldet. Um auch wirklich antreten zu können, müssen wir „nur“ bei der LM zusammen so viele Ringe schießen, dass wir die Quali-Zahlen für Mannschaften schaffen. Für mich und mein Leistungstief ja kein Problem… 😉

Landesmeisterschaft

medaillie.jpgmaz-artikel.jpgNachdem ich beim Training eine Woche zuvor noch vorhatte, den Bogen wieder zu verkaufen, bin ich mit 0 Erwartungen zu diesem Turnier gefahren. Mein Ziel: kein „M“ schießen. Und obwohl (oder vielleicht gerade weil) Turniere ja doch immer hohen Druck bedeuten, habe ich dieses Ziel geschafft. Ich habe sogar noch mehr erreicht: mit 523 Ringen stand ich überraschend auf Platz 1 und komme langesam wieder an meine Bestleistungen heran. Es hat mich zwar viel Kraft gekostet, da ich bei sehr vielen Pfeilen zwei- oder sogar dreimal ansetzen musste, aber es war die richtige Strategie, um wieder mehr Selbstvertrauen zu bekommen. Das hat mir dann auch bei den Finals geholfen, bei denen ich meinen ersten Platz zu verteidigen hatte – was noch mal richtig spannend war. Im 1/2-Finale hat die 4. Platzierte bewiesen, dass auch sie sehr gute Ergebnisse schießen kann. Die 4 Ringe Vorsprung für den Sieg musste ich mir hart erkämpfen. Danach ging es um Gold oder Silber. Hier kam gleich in der ersten Passe dann doch das befürchtete „M“. Die Gegenerin legte mit einer 27 vor, so dass ich 10 Ringe Rückstand hatte. Aber: gezählt wird bis zum letzen Pfeil und ich habe mich mit 2x 27 und 1x 28 sehr gut gefangen. Hinzu kam, dass auch meine Gegenerin mit „M“s zu kämpfen hatte, so dass ich am Ende dann doch meinen ersten Platz verteidigen konnte. Also ein richtig aufregendes und spannendes Turnier 😉
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(Ergebnisse)