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Dieses Mal keine Schmerzen in Hals und/oder Kopf, aber trotzdem mit schlechtem Ergebnis: 502 Ringe ist nicht wirklich eine Leistung auf die stolz bin. Ich bin ganz auf meine „Kämpfernatur“ angewiesen, um doch noch weiterzumachen, denn Spaß macht es im Moment nicht. Dass dieses Ergebnis trotzdem noch für den ersten Platz gereicht hat, lag nur daran, dass wir in der Damenklasse nur zu zweit angetreten sind und die andere Schützin offensichtlich einen noch schlechteren Tag hatte als ich.
(Ergebnisse)
3. Runde der Regionalliga Ost (in Berlin)
3. Wettkampftag der Regionalliga, ich bin als „Backup“ eingeplant. Nach dem dem ersten Match komme ich zum Einsatz, da die gerade eingesetzte Schützin um eine Pause bittet. Keine gute Idee. Mein Formtief kommt auch hier deutlich zum Ausdruck, das Match geht an unseren Gegner. Aus diesem Grund haben wir wieder zurückgewechselt und ich schieße lieber wieder nur auf der Trainingsscheibe. Das war auch gut so: erst am Ende des Wettkampftages kann ich mich fangen und vernünftige Ergebnisse erzielen.
Neujahrsturnier in Hennigsdorf
Ich stecke in einem Formtief, irgenwie will in den letzten Wochen gar nüscht gehen. Das galt auch für das Neujahrsturnier. Außerdem hatte ich mir den Hals verlegen / verrenkt (was auch immer es gewesen sein mag), ich konnte den Kopft nur unter Schmerzen zur Seite drehen, und hatte an diesem Tag höllische Kopfschmerzen – was man am Ergebnis gesehen hat: während ich mich noch im ersten Durchgang auf 256 retten konnte, habe ich im zweiten Durchgang völlig „verrissen“ und nur noch 245 Ringe geschafft. Das Endergebnis von 501 Ringen taugt somit nur zum Abhaken und Trainieren, um wieder in die Form vom November 2007 zu kommen.
2. Runde der Regionalliga Ost (in Rostock)
Mein Regionalliga-Debüt. Dieses Mal „musste“ ich ran, da wir einen verletzungsbedingten Ausfall hatten und der 5. Schütze keine Zeit hatte. Man merkt schon, dass die Zeit deutlich kürzer ist als beim Einzelturnier, bei dem man für 3 Pfeile 2 Minuten Zeit hat. In der Liga müssen in der gleichen Zeit 3 Schützen nacheinander jeweils 2 Pfeile schießen. Dabei darf immer nur ein Schütze an der Schießlinie stehen, der nächste Schütze darf erst nach vorn, wenn sein Vorgänger hinter die Wartelinie getren ist. Da muss jeder Pfeil möglichst beim ersten Versuch raus. Denn jedes zweite Ansetzen birgt das Risiko in sich, dass nicht alle 6 Pfeile geschossen werden können und somit als „M“ gewertet werden. Aber es ist bei mir gar nicht so schlecht gelaufen, wenn man bedenkt, dass mir beim Wettkampf schon etwas in den Knochen gesteckt haben muss (am Abend habe ich Fieber bekommen und war für ein paar Tage außer Gefecht gesetzt). Wir haben zwar nur 3 der 7 Matches gewonnen, konnten uns aber mit dem 4. Platz im Mittelfeld halten. Ärgerlich ist nur, dass ein Match mit nur einem Ring verloren wurde, der Sieg also eigentlich greifbar war. Na, wir haben ja noch 2 Wettkampftage und können versuchen, es dort besser zu machen 😉
Vereinsmeisterschaft
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Jetzt geht es Schlag auf Schlag: die Vereinsmeisterschaft stand an. Mit 534 liege ich in etwa dort wo ich hin will (mehr ist immer besser 😉 – und habe damit eine neue persönliche Bestleitung sowie einen neuen Vereinsrekord in meiner Klasse geschafft. (Ergebnisse)
Vereinsrangliste
Um zu sehen wo die einzelnen Schützen stehen, wird im Verein eine Rangliste geführt. Dafür wird an einigen Trainingstagen 1 Durchgang unter Turnierbedingen geschossen und gewertet (zusätzlich fließen in die Rangliste auch Ergebnisse von Turnieren ein, so dass man auf 12 Einzelwertungen kommt, die zusammengezählt werden). Für mich also eine Art „Tag der Wahrheit“, ob ich meine guten Trainingsergebnisse auch noch unter solchen Bedingungen bringen kann. Ja, kann ich 😉 Mit 268 Ringen liege ich direkt hinter Thomas auf dem 4. Platz … die Luft wird dünn für ihn 😉
1. Runde der Regionalliga Ost
Auftakt der Ligasaison in Hennigsdorf, wo wir auf 7 andere Vereine, die sich alle für die Regionalliga qualifiziert hatten, trafen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich schießen will ! 😉 Nach dem Einschießen haben wir die 3 Schützen in das erste Match geschickt, die von sich behaupteten, einen richtig guten Tag zu haben. Ich wollte das von mir nicht behaupten – viel zu aufgeregt 😉 So habe ich mit dem 5. Schützen vor den Trainingsscheiben (stehen den gerade nicht eingesetzten Schützen zum Warmhalten zur Verfügung) Stellung bezogen und mit ihm ein internes Match geschossen. Da die 3 Schützen auch wirklich alle einen sehr guten Tag hatten, haben wir an der Aufstellung in den anderen Matches nichts mehr geändert und haben den ersten Wettkampftag mit Platz 3 abgeschlossen, was eine gute Ausgangsposition für den nächsten Wettkampftag ist. Der Tag war also für mich ein Trainingstag – was auch gut war, denn ich hatte ganz schöne Patzer dabei und hätte mich tierisch geärgert, wenn ich der Mannschaft damit einen Sieg versaut hätte. (Ergbnisse)
auf in die Hallensaison
Die Hallensaison hat wieder begonnen, ich bin jetzt 1 Jahr dabei und es zeigt sich, dass ich eine Menge von der Freiluftsaison mitgenommen habe. Wegen der größeren Entfernungen machen sich Fehler stärker bemerkbar und die letzten Ergebnisse haben gezeigt, dass ich diese doch schon etwas reduzieren konnte. Dies ist in den ersten Trainingsergebnissen in der Halle deutlich zu sehen. Ursprünglich bin ich in diese Saison mit dem Ziel gestartet, die Marke von 500 Ringen (bei 2x 30 Pfeile) zu knacken. Diese Stufe habe ich aber dann doch ausgelassen, inzwischen bin ich richtig sauer, wenn es nicht wenigstens 520, besser 530 werden! 😉 Mir ist es im Training sogar schon gelungen, in einem Durchgang mit 278 Ringen gefährlich nahe an Thomas Bestleistung von 281 Ringen heranzukommen – aber das war wohl eher Zufall. Allerdings hat das alles einen großen Nachteil: die Ansprüche an sich selbst wachsen mit den Ergebnissen und man setzt sich selbst ganz schön unter Druck, was wieder die Unsicherheit erhöht. So langsam verstehe ich was Thomas mir immer versucht hat zu beschreiben 😉 Außerdem ist unser Sportleiter auf die Idee gekommen, mich mit in die Regionalmannschaft aufzunehmen. Wir werden sehen, ob das so eine gute Idee war … 😉 Die Besonderheit beim Mannschaftsschießen liegt darin, dass in 2 Minuten 3 Schützen jeweils 2 Pfeile schießen müssen. Darin ist das Herantreten an die Schießlinie und der Wechsel des Schützen (es darf immer nur einer an der Schießlinie stehen) enthalten. Man hat also für das Hinstellen an die Schießlinie, 2 Pfleile schießen und wieder wegtreten nur 40 Sekunden Zeit. Läuft alles glatt, ist das gut zu schaffen. Kritisch wird es, wenn man noch mal absetzen muss. Ist man einer der beiden ersten Schützen, muss der letzte Schütze mit weniger Zeit auskommen. Ein zweites Mal Absetzen ist in dieser Zeitspanne nicht möglich. Unter diesen Bedingungen noch gute Ergebnisse zu schießen, ist also schon eine Herausforderung…
44. Weltmeisterschaften im Bogenschießen in Leipzig
und wir waren dabei (natürlich nur als Zuschauer 😉

Es ist schon etwas besonderes, wenn die Weltmeisterschaften der Sportart, der man sich verschrieben hat, im eigenen Land ausgetragen werden. Die Stimmung war toll, das Wetter am Finalwochenende sehr gut und die Spannung der einzelnen Matche kaum zu überbieten – und es wurde sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt: 231 von 240 möglichen Ringen durch die Koreanische Mannschaft der Herren.
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Ostdeutsche Meisterschaft
Yes! Die Wetterbedingungen waren zwar nicht wesentlich besser als in der Vorwoche, aber ich habe es trotzdem geschafft, an meine letzten Trainingsergebnisse heranzukommen. Und dabei habe ich nicht nur die 450-er Marke geknackt, sondern mein „heimliches Ziel“, das bei 480 lag, übertroffen. Ich lag nach dem zweiten Durchgang mit 490 Ringen auf dem 3. Platz. Pünktlich zu den Finals frischte der Wind ordentlich auf, was die Sache für uns „Schönwetterschützen“, die als Hobbysportler bei nicht so tollem Wetter das Training gern schwänzen, nicht gerade leichter gemacht hat. In den Finals musste ich zunächst gegen Karina Winter antreten, die auf einem ganz anderen Niveau schießt. Das Match war also nur für’s Protokoll. Danach stand ich mit der Gegnerin an der Schusslinie, gegen die ich bei der ODM im März 2007 gewinnen konnte. In diesem Match hatte Sie eindeutig die stärkeren Nerven, ich musste den 3. Platz an sie abgeben. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, hat es mir doch sogar den Eintrag in der „Hall of Fame“ unseres Vereins eingebracht.
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Nachtrag zur LM vom 23.
Da schlägt man nichtsahnend die Zeitung auf und findet sich namentlich erwähnt in einem Artikel in der Märkischen Allgemeinen wieder 🙂
Landesmeisterschaft
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Bei diesem Turnier konnten wir unsere Regensachen ausprobieren – und vor allem testen wie schnell wir sie an- bzw. ausziehen können 😉 Mal goss es in Strömen, stellenweise mit Gewitter, dann schien wieder die Sonne. Bei Sonne kommt man aber in den Regensachen arg ins Schwitzen. Außerdem hatten wir noch nie in den Klamotten geschossen und so war ich beim ersten Schuss in der Jacke so von dem Kragen irritiert, dass ich diesen Pfeil durch den Klicker und somit an der Scheibe vorbei geschossen hab. Am Ende des ersten Durchgangs habe ich aber doch noch die Fassung wiedergefunden und mit insgesamt 431 Ringen den 3. Platz belegt. Das erfüllte meine Erwartungen zwar nicht ganz (ich wollte die 450-er Marke knacken), aber unter diesen Bedingungen bin ich damit zufrieden.
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(Ergebnisse)
