Landesmeisterschaft – Brandenburg

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Die LM steht an und ich habe wieder ein ganz blödes Gefühl. Der erste Durchgang läuft auch nicht ganz so wie ich es gern hätte. Dafür ist dann im zweiten Durchgang der Knoten geplatzt: 270 Ringe und ich bin stolz wie Bolle 🙂 Mit insgesamt 529 Ringen lande ich auf den zweiten Platz.

Mit diesem Ergebnis kann ich, da es sich um ein Turnier mit Rekordberechtung handelt, eine Scheibennadel beantragen. Die gibt es ab 500 Ringen in weiß, die nächste (in schwarz) gibt es in der Halle (also auf 18m) ab 525 Ringen, weitere folgen im Abstand von 25 Ringen. Meine ersten Scheibennadel wird also gleich die schwarze. Die weiße werde ich dann in der Freiluftsaison anpeilen – sollte ich jemals die 500-er Marke schaffen 😉 Im letzten Jahr bin ich ja mehrfach knapp daraunter geblieben und ich bin gespannt, ob es mir in diesem Jahr gelingen wird…

Fita-Nadel schwarz

Leider müssen bei einer LM Finals geschossen werden. Ich hasse das! 😉 Als erstes muss ich gegen die 3. Platzierte antreten (wir waren in unserer Klasse nur zu fünft) und beginne das Match mit einem M. Das hat mir fast die Füße weg gehauen, war ich doch dabei, meinen 2. Platz abzugeben! Jetzt musste ich irgendwie die Nerven behalten – was immer sehr leicht gesagt ist. Zum Abschluss des Matches habe ich mir noch ein M geleistet und es ist nur der Schwäche meiner Gegnerin zu verdanken, dass ich es trotzdem noch mit 90:85 für mich entscheiden konnte.

Im Anschluss musste ich nun noch ins „große Finale“ – reine Formsache, da meine Gegnerin in einer ganz anderen Liga schießt (sie ist u.a. im Bundesligateam). Entsprechend entspannt gehe ich an das Match ran. Das Match beginnt, wir haben Gleichstand mit 27:27. Wir schießen die zweite Passe: ich liege mit 56:57 einen Ring zurück. Großes „Hallo“ bei den Zuschauern, weil meine Gegnerin schon eine 30 schießen muss, um in Führung gehen zu können. Wir albern so viel rum, dass ich zwar nach vorn gehe, das Ergebnis aufschreibe und die Anzeige entsprechend einstelle. Aber als ich wieder an der Schießlinie stand und den ersten Pfeil einlegen wollte, greife ich ins Leere: ich Depp hab‘ die Pfeile stecken lassen! Ich dachte, das wars dann: 3x M. Aber zum Glück habe ich immer 3 (!) Ersatzpfeile im Köcher und die Regeln sehen für solch einen Fall vor, dass man den Schiri informiert und seine noch im Köcher steckenden Pfeile schießt. Da ja die Ergebnisse nach jeder Passe aufgeschrieben werden, schreibt man nun einfach die 3 Pfeile auf, die vorher noch nicht steckten. Der Schiri passt dabei auf, dass man die richtigen Pfeile notiert und nicht das Ergebnis „aufhübscht“ 😉 Also noch mal gut gegangen, wenn gleich mich diese Aktion doch aus der Bahn geworfen hatte und ich in dieser Passe nur eine 23 geschossen hab. Damit stimmt aber das Verhältnis zwischen uns beiden wieder: meine Gegnerin hat das Match 116:105 gewonnen – und ich meinen zweiten Platz verteidigt.

(Ergebnisse)

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