Vorwort

Nachdem Thomas immer wieder gefragt hat, ob ich nicht mal mit zum Training kommen und es mit dem Bogenschießen versuchen möchte, hat er mich jetzt, im Oktober 2006, nun endlich „weich gekocht“: ich habe es getan – und bin ganz überrascht, denn es macht echt tierischen Spaß! Ich denke schon, dass ich länger dabei bleibe. Deshalb haben wir auch einen (Anfänger-)Bogen für mich geholt: KAP „Suprise“, 68“, 22# – ja, auch ich als Neuling weiß, dass das kein „schöner“ Bogen ist. Aber erstens ist ja noch nicht sicher, ob sich eine „Großinvestition“ bei mir lohnt und zweitens haben wir somit gleich einen „Besucherbogen“. Denn es kommt immer wieder vor, dass unsere Freunde gern mal probieren würden. Thomas‘ Bogen (34#) ist aber für jemanden, der noch nie einen Bogen in der Hand hatte, zu schwer. Die 22# hingegen bekommt eigentlich jeder Erwachsene ausgezogen. Außerdem ist gerade am Anfang ein leichter Bogen gut, um sich erst einmal auf die Technik zu konzentrieren.

Nach regelmäßigem Training im November und Dezember 2006 sowie dem „Feintuning“, das Thomas an meinem Bogen vorgenommen hat (Einsatz seines alten Stabi, Fast Flyte statt Dacron Sehne, Button und Visier ausgetauscht – und nicht zu vergessen: die passenden Pfeile!), kann man schon deutliche Verbesserungen erkennen. Unser Verein bietet Neulingen einen Kurs an, in dem die Theorie vom „perfekten Schuss“ vermittelt wird. Außerdem wird diese Theorie mit „Trockenübungen“ und dem Übungsbogen in die Praxis umgesetzt. Wenn man versucht, das dort gelernte beim anschließenden Schießen mit dem eigenen Bogen anzuwenden, kann man schnell Erfolgserlebnisse verbuchen.

Was sich inzwischen noch so alles ereignet hat, könnt Ihr rechts-oben unter „Beiträge“ nachlesen – viel Spaß dabei !