auf in die Hallensaison

Die Hallensaison hat wieder begonnen, ich bin jetzt 1 Jahr dabei und es zeigt sich, dass ich eine Menge von der Freiluftsaison mitgenommen habe. Wegen der größeren Entfernungen machen sich Fehler stärker bemerkbar und die letzten Ergebnisse haben gezeigt, dass ich diese doch schon etwas reduzieren konnte. Dies ist in den ersten Trainingsergebnissen in der Halle deutlich zu sehen. Ursprünglich bin ich in diese Saison mit dem Ziel gestartet, die Marke von 500 Ringen (bei 2x 30 Pfeile) zu knacken. Diese Stufe habe ich aber dann doch ausgelassen, inzwischen bin ich richtig sauer, wenn es nicht wenigstens 520, besser 530 werden! 😉 Mir ist es im Training sogar schon gelungen, in einem Durchgang mit 278 Ringen gefährlich nahe an Thomas Bestleistung von 281 Ringen heranzukommen – aber das war wohl eher Zufall. Allerdings hat das alles einen großen Nachteil: die Ansprüche an sich selbst wachsen mit den Ergebnissen und man setzt sich selbst ganz schön unter Druck, was wieder die Unsicherheit erhöht. So langsam verstehe ich was Thomas mir immer versucht hat zu beschreiben 😉 Außerdem ist unser Sportleiter auf die Idee gekommen, mich mit in die Regionalmannschaft aufzunehmen. Wir werden sehen, ob das so eine gute Idee war … 😉 Die Besonderheit beim Mannschaftsschießen liegt darin, dass in 2 Minuten 3 Schützen jeweils 2 Pfeile schießen müssen. Darin ist das Herantreten an die Schießlinie und der Wechsel des Schützen (es darf immer nur einer an der Schießlinie stehen) enthalten. Man hat also für das Hinstellen an die Schießlinie, 2 Pfleile schießen und wieder wegtreten nur 40 Sekunden Zeit. Läuft alles glatt, ist das gut zu schaffen. Kritisch wird es, wenn man noch mal absetzen muss. Ist man einer der beiden ersten Schützen, muss der letzte Schütze mit weniger Zeit auskommen. Ein zweites Mal Absetzen ist in dieser Zeitspanne nicht möglich. Unter diesen Bedingungen noch gute Ergebnisse zu schießen, ist also schon eine Herausforderung…

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